FAHRBERICHT

Was jetzt Onkel Charlie?

In einer Folge der erfolgreichen Sitcom wurde Alan´s Boxster S als Frauenfahrzeug denunziert. Und der Neue? No chance.

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Zu ernst gingen die Stuttgarter an das Thema Generationswechsel heran.
Ganz oben auf der "to do"-Liste stand dabei die Steigerung der Fahrdynamik. Dafür verpassten die Stuttgarter ihrem Zweisitzer eine Leichtbau-Karosserie und ein vollständig überarbeitetes Fahrwerk. Niedrigeres Gewicht, längerer Radstand und eine breitere Spur lesen sich schon sportlicher als manch andere sich bewegen. Keine halben Sachen. Hier steht ein echter Porsche, die asiatisch-germanischen Mitbewerber werden sich wohl um Platz zwei in der Dynamikhitparade streiten müssen.

Als Antrieb stehen zwei Sechszylinder-Boxermotoren mit Benzin-Direkteinspritzung zur Auswahl.
Im Boxter S stehen 315 PS aus 3,4-Liter Hubraum zur Verfügung, der kleine Bruder schöpft aus 2,7 Litern Hubraum 265 muntere Gäule, was ihn zum Basismodell stempelt. Aha. Man wird damit leben können. Beide Modelle sind mit dem 7-Gang Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) bestückbar. Was wir an dieser Stelle auch gleich mal empfehlen möchten. Nein, wir sind damit noch nicht gefahren. Ja, wir glauben da dem Prospekt, das dem Sportwagen das Erreichen der Bestwerte bei Beschleunigung und Verbrauch (Start/Stopp-Funktion) mit PDK bescheinigt. Vertrauen ist gut. Kontrolle wird spaßig.

Weniger dramatisch gestaltet sich das neue Design.
Was so ja gewollt und wesentlicher Teil der Markenphilosophie ist. Der neue Boxster wirkt flacher und gespannter als sein Vorgänger. Dabei wurde die Frontscheibe weiter nach vorn gesetzt, das vollelektrische Verdeck kommt ohne Kastendeckel aus. Darüber hinaus gibt es spürbar mehr Platz für die Insassen. Wie schon im Carrera findet sich auch im neuen Boxster die ansteigende Mittelkonsole als neue Designsprache.

Markteinführung der neuen Boxster-Generation ist erfreulicherweise im Frühling 2012.

Fahrbericht: Was jetzt Onkel Charlie?
Verfasser: r.b. Fotos Werk
Bericht vom 19.01.2012

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